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9. Motivationsprobleme bei AD(H)S

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9. Motivationsprobleme bei AD(H)S

Motivation ist eine Handlungsbereitschaft als aktivierendes Moment zur Erreichung eines bestimmten Ziels. Die Umsetzung der Motivation (Handlungsbereitschaft) zur Handlung erfolgt durch den Antrieb.1 Eine weitere Definition von Motivation ist der Prozess der Initiierung, Steuerung und Aufrechterhaltung physischer und psychischer Aktivitäten, einschließlich der Mechanismen zur Bevorzugung einer Aktivität und zur Steuerung der Stärke und Beharrlichkeit von Reaktionen.2

Motivationsprobleme der intrinsischen wie extrinsischen Motivation sind ein typisches Symptom von AD(H)S.3

Verzögerungsaversion, Abwertung späterer Belohungen und Prokrastination subjektiv unwichtiger Dinge können unserer Ansicht nach zugleich Ausdruck einer stressbedingt veränderten Motivationslage sein und funktionale Stresssymptome zur Bekämpfung eines akuten Stressors darstellen: Jetzt ist der Zeitpunkt, sich gegen die Gefahr zu wehren, alles was auch noch später passieren kann, ist vorerst unwichtig. Alles, was wichtig ist, muss sofort in Angriff genommen werden. Alles was nicht so wichtig ist, dass es unbedingt sofort passieren muss, kann warten, bis der Stressor besiegt ist.

9.1. Prokrastination (Aufschieberitis)

9.1.1. Prokrastination (Aufschieberitis) als AD(H)S-Symptom

Wir betrachten Prokrastination als eine Folge der Abwertung von entfernteren Belohnungen (Delay Discounting). Prokrastination könnte den Gegenpol von Verzögerungsaversion im Sinne einer Regulationstörung darstellen.

9.1.2. Prokrastination: Dinge erst in letzter Minute erledigen können

Dinge erst in letzter Minute erledigen können ist eine andere Beschreibung von Prokrastination. Die Erklärung ergibt sich aus dem Stressnutzen von Prokrastination, dass bei existenzbedrohendem Stress Dinge, die nicht unmittelbar sofort erforderlich sind, ausgeblendet werden, um die Konzentration auf die Dinge zu lenken, die jetzt akut wichtig sind. Wer in akuter Not unwichtige Dinge von wichtigen unterscheiden kann, hat einen Überlebensvorteil. Es war nun einmal nicht so hilfreich beim Überleben, während der Flucht vor dem Säbelzahntiger die schönen Blumen am Wegesrand zu bewundern oder die reifen Früchte vom Busch dahinter als Vorrat für den Winter mitnehmen zu wollen.

Das Problem bei AD(H)S ist nicht eine grundsätzlich falsche Priorisierung (im Sinne einer generellen “technischen” Unfähigkeit dazu), sondern ein unpassendes Priorisierungsprogramm (Stressreaktionen ohne adäquate Stressoren). Bei AD(H)S-Betroffenen ist nicht die neurophysiologische Fähigkeit beeinträchtigt, wichtiges von unwichtigem zu unterscheiden, sondern es ist ein Notprogramm aktiviert, ohne dass hierfür ein angemessener Anlass bestünde. Dieses Notprogramm ist (für alle höheren Lebewesen) bei akutem überlebensbedrohlichem Stress sinnvoll, In diesem Fall wird der Fokus auf die Dinge verschoben, die im unmittelbaren Hier und Jetzt wichtig sind – alles andere wird ausgeblendet bzw. verschoben.

Die eigentliche Fähigkeit zu Konzentration und Aufmerksamkeit ist bei AD(H)S nicht beeinträchtigt. Es ist die Lenkbarkeit der Aufmerksamkeit, die bei Betroffenen anders funktioniert als bei Nichtbetroffenen.

9.1.3. Prokrastination als Stresssymptom

Viele Quellen, insbesondere aus der Managementliteratur, berichten davon, dass Prokrastination über den dadurch entstehenden Zeitdruck Stress verursacht.
Medizinische Untersuchungen belegen jedoch, dass Prokrastination auch eine Folge von Stress sein kann,4 wenn auch die Korrelation etwas schwächer ist als die von Angst, Depression oder Fatigue.56

Der evolutionsbiologische Stressnutzen von Prokrastination ist unserer Ansicht nach wie bei der Genussunfähigkeit eine Konzentration auf den wichtigsten Stressor. Unwichtigere Dinge werden in ihrer Bedeutung abgewertet, die unmittelbar wichtigen Dinge werden aufgewertet, wie es in überlebensrelevanten Situationen richtig wäre. Die Bewertung, was für das eigene Überleben wichtig und was unwichtig ist, muss zwangsläufig stets durch das betroffene Lebewesen selbst vorgenommen werden. In überlebensbedrohlichen Situationen ist es hilfreich, die eigenen Bedürfnisse stärker zu bewerten als die Bedürfnisse und Anforderungen anderer (extrinsische Motive). Daher folgt die Aufmerksamkeit den persönlichen Interessen, während weniger interessante Anforderungen abgewertet werden. Mehr hierzu unter Stressnutzen – der überlebensfördernde Zweck von Stress.
In der Folge werden alle Dinge, die nicht jetzt sofort ganz zwingend erledigt werden müssen, von Stressbelasteten wie von AD(H)S-Betroffenen als weniger wichtig und lohnenswert empfunden werden als von Nichtbetroffenen.
Subjektiv unangenehme Dinge werden dadurch verhältnismäßig stärker aufgeschoben und oft erst in letzter Minute erledigt – erst dann rutschen sie in den stressbedingt auf das Hier und Jetzt verschobenen Fokus. Bis dahin sind sie zu weit weg um interessant zu sein.
Starker Stress sagt: jetzt erst mal überleben – genießen und erholen kannst Du Dich später.
Bei einer gesunden (kurzzeitigen) Stressreaktion ist dies richtig und hilfreich.

9.2. Abwertung späterer Belohnung (Delay Discounting / Reward Discounting)

Weitere Bezeichnungen von “Delay Discounting” sind “Temporal Discounting”, “Intertemporal Choice” oder “Impulsive Choice”.7

Abwertung späterer Belohnungen / Delay Discounting kann als eine Umkehrung von Verzögerungsaversion / Delay Aversion (Abneigung gegen Warten, Ungeduld) betrachtet werden. Beides kann als Ausdruck einer stressbedingt veränderten Motivationslage aufgefasst werden. Ein Review betrachtet Delay Discounting als eine Unterform von Impulsivität.8 Die Kernbotschaft lautet: Überleben ist jetzt. Jetzt ist der Zeitpunkt, sich gegen relevante Gefahren zu wehren, alles was später ist, ist derzeit unwichtig. Alles, was wichtig ist, muss sofort passieren, Alles was nicht so wichtig ist, dass es nicht sofort passieren muss, kann warten, bis der Stressor besiegt ist.

9.2.1. Abwertung späterer Belohnung als AD(H)S-Symptom

AD(H)S-Betroffene leiden typischerweise an einer Belohnungsaufschub-Aversion: Lieber eine kleinere Belohnung sofort als die größere Belohnung später.9108

Für jeden Menschen sind sofortige Belohnungen intuitiv lohnenswerter als spätere Belohnungen. Die Abnahme des Wertes von späteren, zeitlich verzögerten Belohnungen ist jedoch bei AD(H)S-Betroffenen erheblich höher als bei Nichtbetroffenen. Während sofortige Belohnungen von AD(H)S-Betroffenen genau so bewertet werden wie von Nichtbetroffenen, bewerten AD(H)S-Betroffene später eintretende Belohnungen als erheblich niedriger bzw. weniger attraktiv als Nichtbetroffene.

AD(H)S-Betroffene zeigen daher eine signifikant schwächere Motivation durch Belohnungen, die in der Zukunft liegen. Es besteht ein stärkerer Anreiz durch sofort verfügbare Belohnungen.

Erscheinungsformen der Bevorzugung sofortiger Belohnung / Abwertung verzögerter Belohnung sind:

  • Suchtprobleme

Sucht und Streben nach sofortiger Belohnung

Der stärkere Anreiz von Sofortbelohnung scheint mit einer Suchtaffinität zusammenzuhängen.
AD(H)S-Betroffene haben im Verstärkungszentrum des Gehirns (dem Striatum) möglicherweise signifikant weniger Dopamin D2 und D3 Rezeptoren als Nichtbetroffene. Die Anzahl dieser Rezeptoren korrelierte dabei in einer Studie mit Aufmerksamkeit: je weniger D2 und D3 Rezeptoren im Belohnungszentrum, desto geringer ist die Aufmerksamkeitsfähigkeit der Betroffenen.11 Aufmerksamkeitsprobleme könnten danach die selbe Ursache haben wie die Probleme des Belohnungssystems.
Eine andere Studie deutet dagegen auf eine erhöhte D2-Rezeptordichte im Striatum bei AD(H)S-Betroffenen hin.12

  • Prokrastination
    Die Abwertung von Aufgaben, die nicht unmittelbar wichtig sind, ist eine verwandte Reaktion.

9.2.2. Abwertung späterer Belohnung als Stresssymptom

Auch Discounting of Delayed Rewards oder Temporal Discounting genannt13141516

Belohnungen, die sofort erfolgen, werden von Stress-Betroffenen genau so bewertet wie von Menschen ohne Stress.
Belohnungen, die zeitlich weiter entfernt sind, werden als noch unattraktiver betrachtet als von Menschen ohne Stress.

Ausdrucksformen:

  • Prokrastination
  • Suchttendenzen
  • Unordnung
  • schlechtere Selbstregulationsfähigkeit
    • Selbstregulationsfähigkeit ist ein noch besserer Prädiktor für beruflichen Erfolg als Intelligenz

Suchtprobleme stehen in engem Zusammenhang mit der Bevorzugung sofortigen Belohnung. Suchtprobleme sind typische Stresssymptome

  • Medikamenten- / Nikotin- / Alkoholmissbrauch (Sucht)1718
  • Rauchen korreliert mit Stress14

9.3. Verzögerungsaversion (Delay Aversion)

Verzögerungsaversion (Delay Aversion) kann als das Spiegelbild von Abwertung späterer Belohnungen (Delay Discounting) beschrieben werden und den Gegenpol von Prokrastination im Sinne einer Regulationsstörung darstellen.
Verzögerungsaversion tritt bei Kindern wie bei Erwachsenen mit AD(H)S auf. Verzögerungsaversion ist ein zeitlich überdauerndes motivationales Defizit, das durch erhöhte subjektiv motivierende Anreize verringert oder beseitigt werden kann.19

9.3.1. Verzögerungsaversion bei AD(H)S

9.3.1.1. Ungeduld; Warten wird als unangenehm empfunden
  • wenn andere nur langsam verstehen, treibt das in den Wahnsinn
  • Eltern erregen sich bei langsamem Verständnis ihrer Kindern bei Hausaufgaben20
  • Aufgaben werden begonnen, ohne die vorher die Anweisung anzuhören oder die Anleitung zu lesen.
    Dies ist eines der 9 häufigsten Symptome für AD(H)S bei Erwachsenen.21
    • Bedienungsanleitungen vor Inbetriebnahme von Geräten werden allenfalls diagonal gelesen
    • Aufbauanleitungen von Möbeln werden ungern gelesen
  • besonders starke Abneigung gegen Staus, Warteschlangen; bis hin dazu, dass diese aggressiv machen können,20 wobei letzteres wohl den ADS-Subtyp weniger betreffen dürfte
  • Schwierigkeiten zu warten bis man an der Reihe ist
  • innere Unruhe, wenn man nicht selbst handeln, sondern handeln anderer begleiten soll
    • z.B. Tendenz, Aufgaben anderer selbst auszuführen, statt es diese (ggf langsamer / schlechter, weil erst lernend) machen zu lassen
  • Tendenz, andere zu unterbrechen
  • Antworten erfolgen, bevor Frage zu Ende angehört wurde
  • Überbordende Ideen müssen schnell mitgeteilt werden, bevor sie drohen vergessen zu werden20
  • Schneller Autofahren als andere20
    Dies ist ebenfalls eines der 9 treffsichersten Symptome von AD(H)S bei Erwachsenen.21

Anmerkung: Diese Verhaltensweisen finden sich auch bei Betroffenen von z.B. akuter (Hypo)Manie, narzisstischer oder zwanghafter Persönlichkeitsstörung.

  • Dass Langeweile als extrem unangenehm empfunden wird, dürfte eher einer Dysphorie bei Inaktivität zuzuschreiben sein

9.3.2. Korrelation von Verzögerungsaversion mit anderen Symptomen

Nach dem aktuellen Datenstand des ADxS-Symptomtests (Juni 2020, n = 1889) scheint Verzögerungsaversion nicht alleine aus einer Inhibitionsproblematik zu resultieren, wie sie Impulsivität zugrunde liegt, sondern korreliert deutlich stärker mit Innerer Unruhe und Frustrationsintoleranz als mit Impulsivität und als Impulsivität mit diesen. Ebenso scheint die Korrelation mit emotionaler Dysregulation im Vergleich zu Impulsivität erhöht.
Interessanterweise scheint die Korrelation von Verzögerungsaversion zu Prokrastination erheblich geringer als zu Impulsivität und die Korrelation von Prokrastination zu Impulsivität gleich zu der zu Verzögerungsaversion.

Symptome Verzögerungsaversion / Ungeduld Impulsivität
Innere Unruhe 0,85 0,69
Frustrationsintoleranz 0,79 0,57
Impulsivität 0,67
Verzögerungsaversion / Ungeduld 0,67
Belohnungsaufschubprobleme 0,58 0,46
Erholungsunfähigkeit 0,57 0,45
Unaufmerksamkeit 0,56 0,53
Hyperaktivität 0,55 0,59
erhöhte Sensibilität 0,53 0,43
Rejection Sensitivity 0,53 0,41
Prokrastination 0,34 0,34

Stand Juni 2020. n = Die angegebenen Werte geben die Korrelation der Symptome relativ zueinander wieder.Es handelt sich um einen nocht validierten Online-Selbsttest (Screening).

9.3.2. Verzögerungsaversion als Stresssymptom

Verzögerungsaversion wird auch als Impulsivitätsreaktion verstanden. Es korreliert mit Impulsivität bei Stress, bei Frauen zugleich mit steigender Herzrate.2223

Stressverringernde Maßnahmen verringern zugleich die Verzögerungsaversion.13


  1. Mayer: Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie: Motivation

  2. Zimbardo (2004): Psychologie, zitiert nach Mayer: Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie: Motivation

  3. Smith, Langberg, Cusick, Green, Becker (2019): Academic Motivation Deficits in Adolescents with ADHD and Associations with Academic Functioning. J Abnorm Child Psychol. 2019 Nov 18. doi: 10.1007/s10802-019-00601-x.

  4. Kim, Hong, Lee, Hyun (2017): Effects of time perspective and self-control on procrastination and Internet addiction. J Behav Addict. 2017;6(2):229-236. doi:10.1556/2006.6.2017.017

  5. Klein, Brähler, Dreier, Reinecke, Müller, Schmutzer, Wölfling, Beutel (2016): The German version of the Perceived Stress Scale – psychometric characteristics in a representative German community sample. BMC Psychiatry. 2016 May 23;16:159. doi: 10.1186/s12888-016-0875-9. PMID: 27216151; PMCID: PMC4877813.

  6. Beutel, Klein, Aufenanger, Brähler, Dreier, Müller, Quiring, Reinecke, Schmutzer, Stark, Wölfling (2016); Procrastination, Distress and Life Satisfaction across the Age Range – A German Representative Community Study. PLoS One. 2016 Feb 12;11(2):e0148054. doi: 10.1371/journal.pone.0148054. PMID: 26871572; PMCID: PMC4752450.

  7. Mitchell (2019): Linking Delay Discounting and Substance Use Disorders: Genotypes and Phenotypes. Perspect Behav Sci. 2019 Jul 10;42(3):419-432. doi: 10.1007/s40614-019-00218-x. PMID: 31976442; PMCID: PMC6768927.

  8. Levitt, Sanchez-Roige, Palmer, MacKillop (2020): Steep Discounting of Future Rewards as an Impulsivity Phenotype: A Concise Review. Curr Top Behav Neurosci. 2020;47:113-138. doi: 10.1007/7854_2020_128. PMID: 32236897.

  9. de Castro Paiva, de Souza Costa, Malloy-Diniz, Marques de Miranda, Jardim de Paula (2019). Temporal Reward Discounting in Children with Attention Deficit/Hyperactivity Disorder (ADHD), and Children with Autism Spectrum Disorder (ASD): A Systematic Review. Dev Neuropsychol. 2019 Sep;44(6):468-480. doi: 10.1080/87565641.2019.1667996. REVIEW

  10. Yu, Sonuga-Barke, Liu (2018): Preference for Smaller Sooner Over Larger Later Rewards in ADHD: Contribution of Delay Duration and Paradigm Type. J Atten Disord. 2018 Aug;22(10):984-993. doi: 10.1177/1087054715570390. Epub 2015 Feb 11. PMID: 25672671.

  11. Volkow, Wang, Newcorn, Kollins, Wigal, Telang, Fowler, Goldstein, Klein, Logan, Wong, Swanson (2011): Motivation deficit in ADHD is associated with dysfunction of the dopamine reward pathway; Mol Psychiatry. 2011 Nov;16(11):1147-54. doi: 10.1038/mp.2010.97.

  12. Ilgin, Senol, Gucuyener, Gokcora, Sener (2001): Is increased D2 receptor availability associated with response to stimulant medication in ADHD. Dev Med Child Neurol. 2001 Nov;43(11):755-60. n = 9

  13. Buhusi, Olsen, Yang, Buhusi (2016): Stress-Induced Executive Dysfunction in GDNF-Deficient Mice, A Mouse Model of Parkinsonism. Front Behav Neurosci. 2016 Jun 21;10:114. doi: 10.3389/fnbeh.2016.00114. eCollection 2016

  14. Fields, Leraas, Collins, Reynolds (2009): Delay discounting as a mediator of the relationship between perceived stress and cigarette smoking status in adolescents.Behav Pharmacol. 2009 Sep;20(5-6):455-60. doi: 10.1097/FBP.0b013e328330dcff

  15. Braun, Helmeke, Poeggel, Bock (2005): Tierexperimentelle Befunde zu den hirnstrukturellen Folgen früher Stresserfahrungen. In: Egle, Hoffmann, Joraschky (Hrsg.) Sexueller Missbrauch, Misshandlung, Vernachlässigung. 3. Aufl, S. 44 – 58

  16. Eckerle (2010): Neurobiologische Forschungsergebnisse über den Zusammenhang zwischen Hochbegabung und psychischen Störungen (z.B. ADS) in der Adoleszenz.

  17. Hebold, Stress und Stressverarbeitung bei Kindern und Jugendlichen, in: Schluchter, Tönjes, Elkins (Hrsg.), (2004): Menschenskinder! Zur Lage von Kindern in unserer Gesellschaft. Band zur Vortragsreihe des Humanökologischen Zentrums der BTU Cottbus, Seite 86

  18. Satow (2012): Stress- und Coping-Inventar (SCI); PSYNDEX Test-Nr. 9006508; Test im Testinventar des Leibniz‐Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID).

  19. Marx (2014): Das Konzept der Verzögerungsaversion bei Personen mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) – Entwicklungsaspekte, Bedingungsfaktoren und differentialdiagnostische Befunde. Dissertation.

  20. Krause, Krause (2014): ADHS im Erwachsenenalter, S. 61

  21. Barkley, Benton (2010): Das große Handbuch für Erwachsene mit ADHS, Seite 22

  22. Diller, Patros, Prentice (2011): Temporal discounting and heart rate reactivity to stress. PR.Behav Processes. 2011 Jul;87(3):306-9. doi: 10.1016/j.beproc.2011.05.001.

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Diese Seite wurde am 01.04.2022 zuletzt aktualisiert.