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22. Erhöhte Muskelspannung

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22. Erhöhte Muskelspannung

AD(H)S geht häufig mit einer erhöhten Muskelspannung einher. Dabei ist diese kein Ausdruck von Hyperaktivität oder einer grundsätzlichen motorischen Dysfunktion. Es gibt Hochleistungssportler mit AD(H)S; diesen dürfte keine grundsätzliche motorische Dysfunktion nachgesagt werden können. Gleichwohl ist auch bei diesen eine erhöhte Muskelspannung feststellbar.

Nach Stray sei die motorische Disinhibition und der erhöhte Muskeltonus bei AD(H)S unmittelbar mit der Dysregulation des Dopamin- und Noradrenalinsystems assoziiert.1

Dazu passt, dass bei AD(H)S der erhöhte Muskeltonus unmittelbar durch Methylphenidat reduziert wird.2

Das retikuläre System ist beteiligt an3

  • Regulation des Arousals
  • Aufrechterhaltung des Muskeltonus.

Die Formatio reticularis kann dabei 3

  • etliche Muskeln gleichzeitig aktivieren
  • Anpassungen der Körperposition für das Gleichgewicht modulieren
  • hierzu die stabilisierenden Muskeln (die proximalen Extremitätenmuskeln und Muskeln, die die Wirbelsäule stabilisieren) beeinflussen.

Das retikulospinale System (die Gesamtheit der absteigenden Fasern aus der Formatio reticularis) ist wichtig für3

  • Regulation der Haltungskontrolle
  • Regulation von Bewegungen
  • Verringerung der Muskelaktivität im REM-Schlaf
Diese Seite wurde am 07.04.2022 zuletzt aktualisiert.