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L-Dopa bei AD(H)S

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L-Dopa bei AD(H)S

L-Dopa (Levodopa, L-3,4-Dihydroxyphenylalanin) ist eine Aminosäure, die durch Tyrosinhydroxylase aus Tyrosin gebildet wird und eine Vorstufe u.a. von Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin darstellt.
Levodopa kann, anders als Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin, die Blut-Hirnschranken überwinden. Gelangt L-Dopa ins Gehirn, wird es dort zu Dopamin umgewandelt und ist somit ein Dopamin-Prodrug.

L-Dopa wird häufig zur Behandlung von Parkinson eingesetzt.
Zur Behandlung von AD(H)S hat es sich bislang nicht als wirksam erwiesen. Ebenso wie Dopaminagonisten (Amantadin) bewirkt es keine signifikante Verbesserung von Hypermotorik, Impulsivität oder Aufmerksamkeit.1

Eine Studie fand, dass die erhöhten Beinbewegungen von AD(H)S-Betroffenen während des Schlafes durch L-Dopa unbeeinflusst blieben,2 obwohl Restless legs häufig mit L-Dopa behandelt werden.3

Eine Umfrage ergab Indizien, dass in den seltenen Fällen einer Postsynaptischen Dopaminrezeptor-Überempfindlichkeit (DARSS) eine Therapie mit sehr geringen Levodopa-Dosen (VLDT) von 0.5–1 mg/kg/Tag auch in Bezug auf AD(H)S-Symptome hilfreich sein könnte.4

Amphetaminmedikamente scheinen den L-Dopa-Spiegel zu erhöhen, indem sie die Tyrosinhydroxylase im dorsalen Striatum und im Nucleus accumbens aktivieren. Dies scheint jedoch offenbar nicht über eine Veränderung der Phosphorylierung der Tyrosinhydroxylase zu erfolgen.5

Diese Seite wurde am 12.01.2022 zuletzt aktualisiert.