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Neurophysiologische Korrelate von Stressempfindlichkeit

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Neurophysiologische Korrelate von Stressempfindlichkeit

Dieses Kapitel thematisiert das Symptom einer erhöhten objektiven oder subjektiven Stressempfindlichkeit. Die allgemeinen Mechanismen und Folgen von Stress finden sich dagegen unter Stressschäden – Auswirkungen von frühem / langanhaltendem Stress.

Die Empfindlichkeit gegenüber sozialem Stress ist nach einer Studie abhängig von der glutamatergen postsynaptischen Aktivität im Nucleus accumbens (ventrales Striatum). Stressanfällige Mäuse zeigten erhöhte Reaktionen auf präsynaptischen Inputs, die bei chronischen sozialen Stress vom intralaminären Thalamus (nicht aber vom PFC) an den Nucleus accumbens (ventrales Striatum) gesendet wurden.1 Die auf sozialen Stress anfälligen Mäuse zeigten ein soziales Vermeidungsverhalten.

Der Nucleus coeruleus hemmt den dorsalen paraventrikulären Thalamus durch einen von ihm vermittelten Dopaminanstieg. Stress verringert diese Hemmung, so dass Stress den PV desinhibiert. Damit reguliert der Nucleus coeruleus die Stressempfindlichkeit des paraventrikulären Thalamus.2

Diese Seite wurde am 12.01.2022 zuletzt aktualisiert.